Angewandte Informatik

Die Angewandte Informatik ein Teilbereich der Informatik, in dem es darum geht, Rechenanlagen und Software herzustellen und deren Funktionsweise zu verstehen. Wie der Name schon sagt, sollen die Kenntnisse aus der Informatik in der Praxis angewendet werden. Die Angewandte Informatik ist es auch, die Rechenanlagen und Software für andere Wissenschaften entwickelt und diesen zur Verfügung stellt. Für die Angewandte Informatik müssen Kenntnisse aus der Technischen, der Theoretischen und der Praktischen Informatik vorhanden sein, beziehungsweise umgesetzt werden. Dabei untersucht das Fach auch die Programmiersprachen hinsichtlich ihrer Eignung für diverse andere Fachgebiete und entwickelt selbst Sprachen für bestimmte Anwendungsfälle.

Nimmt man das Beispiel eines Physikers, der zur Auswertung einiger Untersuchungen ein Programm benötigt, so fällt das in den Fachbereich der Angewandten Informatik. Die Fachleute entwickeln das Programm in Zusammenarbeit mit dem Physiker und passen es so an, dass es für den Fall einsetzbar ist. Meist ist das Programm dann nicht so speziell ausgelegt, dass es einzig und allein auf diesen einen Fall passt, sondern noch weitere Optionen bietet. Vom Informatiker wird daher verlangt, dass er bei seiner Programmentwicklung in gewissem Maße voraus denkt und verschiedene Anwendungsfälle bedenkt.

Die Angewandte Informatik kommt in verschiedenen Anwendungsgebieten zum Einsatz, zum Beispiel bei der Computergrafik. Die gesamten Darstellungen auf einem Bildschirm sind nur möglich, wenn die Angewandte Informatik die Lösungen dafür bietet. Schon im Studium wird der Lernende darauf hingeführt und kann das erworbene Wissen im Praktikum vertiefen. Natürlich nicht nur auf dem genannten Gebiet, sondern beispielsweise auch bei der Simulation von Anwendungsfällen. Auch die Entwicklung solcher Programme gehört zur Angewandten Informatik. Zuletzt soll die Datenverarbeitung genannt werden, ein weiterer Bereich der Angewandten Informatik. Im Vordergrund stehen dabei die Ein- und Ausgabe von Daten sowie die Strukturierung derselben auf eine Art und Weise, die ein Arbeiten damit ermöglicht.

Es gibt Flüssigkeiten, die nur schwer miteinander zu vermischen sind, man denke nur an Öl und Wasser. Sie trennen sich auch nach intensivstem Rühren rasch wieder voneinander. Nun findet aber zum Beispiel in der Labortechnik, in der Pharmazie oder auch in der Lebensmittelherstellung ständig diese Vermischung durch emulgieren statt. Dies geschieht mit Hilfe von Geräten, die die Flüssigkeiten in feinste Tröpfchen auflösen. Durch einen Emulgator, der sich praktisch zwischen die einzelnen Teilchen legt und diese so miteinander verbindet, wird die Emulsion stabilisiert.