Medieninformatik

Als Fachgebiet und eigener Studiengang ist die Medieninformatik an der Hochschule Furtwagen herausgebildet worden. Im Sommer des Jahres 1990 wurde hier erstmals der Diplom-Studiengang Medieninformatik angeboten. Heute ist das Studium auf Diplom nicht mehr möglich, denn im Zuge der Bologna-Prozesse wurden die Studiengänge, die mit dem Diplom abschlossen, auf den Bachelor umgestellt. Der Vorteil ist, dass die Studenten damit jetzt zügiger fertig werden und somit mit einem geringeren Alter dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Auf den Bachelor baut der Master auf, zusammen ergibt das eine Studiendauer von zehn Semestern. Wiederum an den Master kann eine Promotion angehängt werden.

Als Teilgebiet der Informatik beschäftigt sich die Medieninformatik mit dem Hintergrundwissen, welches für den Betrieb digitaler Gerät, die Texte, Audio und Video verarbeiten können, notwendig ist. Die Medieninformatik ist ein interdisziplinärer Studiengang und hat gemeinsame Punkte mit der Angewandten Informatik. Auch Mediengestaltung, Mediendidaktik, Medientheorie und Medienökonomie gehören zur Ausbildung dazu. Den einzelnen Fachgebieten wird eine unterschiedliche Bedeutung zuteil, was vor allem an der Ausrichtung der gewählten Hochschule liegt. Manche Universitäten und Fachhochschulen setzen den Schwerpunkt auf die praktischen Anwendungen in der Medientechnik. Andere wiederum legen eher Wert auf die Kompetenzen, die für die Gestaltung der Mediensysteme von Nutzen sind.

Seit dem Jahr 2007 gibt es eine eigene Fachgruppe für die Medieninformatik, die sich mit allem beschäftigt, was mit Forschung und Lehre auf diesem Fachgebiet zu tun hat. Fachleute aus aller Welt kommen hier zusammen und arbeiten an Veröffentlichungen oder treffen sich auf Konferenzen und Seminaren.  Im Rahmen des Studiums der Informatik kann die Medieninformatik als Vertiefungsrichtung gewählt werden, wenn sie an einer Hochschule nicht als eigener Studiengang angeboten wird. Eine Ausbildung mit staatlichem Abschluss ist ebenfalls möglich, dann an Berufsfachschulen mit einer Ausbildungsdauer von zwei bis drei Jahren. Der staatliche Abschluss ist aber natürlich nicht mit dem Studienabschluss gleichzusetzen, der Uni-Absolvent hat – bei guten Noten – meist die besseren Berufschancen in dem Fachgebiet.

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